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Kaftain Blaubeer - Klor bi Anker! - Inhalt

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Das Garn, was in den Büchern abgespult wird ...
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... berichtet in den ersten beiden Bänden von meinen Erfahrungen, Fehlern und ungewöhnlichen Erlebnissen der ersten neun Jahren meiner Dienstzeit als Kapitän - ich nenne es das ‚erste Leben‘ des Kaftains Blaubeer. Es beginnt ziemlich genau nach 13 langen Dienstjahren als Nautischer Offizier in der DSR und einer Hamburger Reederei im Jahr 1997.

 

 

Ich versuche von verschiedenen Schiffen im weltweiten Dienst teilweise höchst intime Einblicke in den Bordalltag zu vermitteln. Spezielle Problematiken der Seefahrt werden anschaulich und mit dem mir nachgesagten satirischen Sinn für Humor geschildert. Dabei wird selbstredend über die schiffs-spezifischen Eigenheiten des übernationalen Zusammenlebens und -arbeitens auf engem Raum für mehrere Monate berichtet und den interessierten Landratten komplizierte Zusammenhänge aus Nautik und Technik verständlich und populärwissenschaftlich erklärt. Ich gewähre Einblicke hinter die Kulissen der ‚schönen Schiffswelt‘, die in Glanzprospekten von der weiten Welt künden, muss aber bei den Themen Kapitänsdinner, Schirmchendrinks und Festansprachen passen.

 

 

 

Die Geschichten spielen auf Bananenjägern und Containerschiffen aller Größenklassen. Der normale Seemanns-Alltag leicht bekömmlich zubereitet und erzählt. Wenn Monsterwellen getroffen werden und die Ladung verrutscht, Drogen und anderen unliebsamen Entdeckungen den Alltag des Kaftains schwer machen: der Leser ist dabei. Egal, ob die Behörden verrückt spielen, viele kleine Könige das Sagen haben oder nur ein fauler Apfel im Korb den ganzen Inhalt versucht anzustecken, wenn Naturgewalten Entscheidungen erzwingen, die nicht immer schön sein müssen - auch hier darf der Leser gern dabei sein.

 

 

Der zweite Band schließt 2006 mit einer höchst überraschenden Aktion, die mich veranlasste, das Handtuch zu werfen und der Reederei nach 15 Jahren treuer Dienste den Rücken zu kehren.

Die drei darauffolgenden Bände umfassen das „zweite Leben“, das sich nach einem Wechsel zu einer anderen Hamburger Traditionsreederei anschließt.

 

 

Endete sozusagen mein erstes Leben schon doch etwas unerfreulich, so begann das zweites deutlich besser. Dabei waren die ersten Jahre in der neuen Reederei ganz sicherlich nicht nur Friede und Freude. Nur Eierkuchen - die gab's hier schon mal öfter.

 

 

Kritischen Auges vergleiche ich die neuen Gegebenheiten mit meinen Erfahrungen und macht da einige Entdeckungen, die ich so nicht wirklich erwartet hatte. Wieder mal zeigte sich, dass sich das zwischen-menschliche Leben in Teilen wieder deutlich schwieriger gestaltete, als erwartet, obwohl neben ein paar wenigen Europäern ausschließlich Filipinos an Bord zu finden sind.

 

 

Andererseits werden einzelne Reisen auch zu Entdeckertouren und fügten meinem Logbuch der Schifffahrt Seite für Seite mitunter auch Unerhörtes hinzu. Und wieder: Der Leser ist hautnah dabei – ungeschminkt und ungelogen. Wort für Wort wahr!

 

 

Auf Grund der vielen verwendeten Termini habe ich dem ersten Band ein sehr umfangreiches Glossar beigegeben, das dem gesunden mitteleuropäischen Erdling, trotz polytechnischer Oberschulbildung ein wenig Licht in die ‚dunklen Seiten‘ der Seefahrt verschaffen soll.